Über Karate

Erfahre hier alles über die Geschichte von Karate und wichtige Begriffe:

Geschichte von Karate

Geschichte von Karate - SchriftzeichenDie Geschichte von Karate reicht zurück bis in die Jahre um 500 n. Chr. und hat seine Wurzeln im Shaolin Kloster in China. Dort entstanden im 6. Jahrhundert viele chinesische Kampfkünste, wie auch das Quánfǎ.

Über Handelswege gelangte die chinesische Kampftechnik dann nach Japan, insbesondere auf die japanische Halbinsel Okinawa, die ein wichtiger Handelsknoten war und als der Heimatort des noch heute praktizierten Karate gilt. Auf Okinawa vermischte sich das chinesische Quánfǎ mit dem einheimischen Kampfstil Te, wodurch das Okinawa-Te oder auch Tōde (übersetzt Hand aus Okinawa) entstand. Geschichte von Karate weiterlesen

Karatestile

Im Laufe der Zeit entwickelten sich viele verschiedene Karatestile . Die weit verbreitesten und wichtigsten Stile sind jedoch Shotokan, Goju-Ryu, Wado-Ryu und Shito-Ryu. Sie gelten bis heute als die vier großen japanischen Karatestile. Der weit verbreiteste Stil in Europa und vor allem in Deutschland ist das ursprüngliche, traditionelle Shotokan Karate von Funakoshi Gichin. Karatestile weiterlesen

Karate Gürtel / Gürtelsystem

Karate Gürtel - GürtelsystemDer Karate Gürtel und das mit ihm verbundene Gürtelsystem dient im Karate als Auszeichnungsmethode und zur Kennzeichnung des Fertigkeitsstandes eines Karatekas. Sowohl der Lehrer als auch die Mitschüler können so schnell erkennen auf welchem Level sich der im gegenüberliegende Karateka befindet. Gerade für Lehrer ist das ganz hilfreich. Anhand der Gürtelfarbe kann er das Karatetraining auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Karatekas anpassen. Er weiß welche Techniken er bis zur jeweiligen Farbe erlernt werden mussten und was er ihm als nächstes beibringen muss.  Jeder Farbe kennzeichnet  eine Fertigkeitsstufe. Je dunkler die Farbe und höher der Grad, desto höher werden auch die Anforderungen an den Karate Gürtel / Gürtelsystem weiterlesen

Kihon

Kihon wird im Karate auch als Grundschule bezeichnet und stellt die Basis neben Kata und Kumite. Karateanfänger beginnen zunächst mit Kihon um die einzelnen Abwehr, Faust- und Fußstöße zu erlernen um diese dann später in einer Kata oder auch beim Kumite erfolgreich einsetzen zu können. Beim Kihon wird besonders viel Wert auf die korrekte Ausführung der einzelnen Techniken gelegt. Außerdem auf einen korrekten Stand, das Gleichgewicht und die Atmung. Nur wer alles im Einklang miteinander beherrscht ist in der Lage die einzelnen Faust- Hieb- oder Fusstechniken erfolgreich anzuwenden. Kihon weiterlesen

Kata

Für Außenstehende mag eine Kata aussehen wie ein rhythmischer Tanz. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um eine Abfolge von einzelnen Bewegungen und kontrollierten Techniken, die nach einem festen Muster ausgeführt werden. Ein Karateka kämpft dabei gegen einen oder Kata weiterlesen

Bunkai

bunkaiBunkai bezeichnet die Interpretation und das Ausführung der einzelnen Elemente einer Kata. Es soll für ein besseres Verständnis der einzelnen Karatetechniken oder Kombinationen führen. Dabei werden einzelne Sequenzen einer Kata in ihre Bestandteile zerlegt und sinngemäß in einzelnen Abläufen oder Partnerübungen übertragen und angewendet. Demnach ist Bunkai sehr wichtig um die einzelnen Katas zu verstehen und korrekt anzuwenden. Bunkai weiterlesen

Kumite

Kumite bezeichnet im Karate den freien Kampf zwischen zwei Gegnern. Bei dieser Grundform werden die erlernten Karatetechniken in einem Zweikampf mit einem Trainingspartner oder später auch im Wettbewerb, angewendet. Der Karateschüler lernt die Distanz zum Gegner besser einzuschätzen und wie er sich positionieren muss, um die die Techniken effektiv einzusetzen. Dabei kommt es auch immer auf ein gutes Timing an. Kumite erfordert viel Konzentration und jede Menge Kampfgeist. Daher sollte man sich vor einem Wettkampf gut vorbereiten. Kumite weiterlesen